seit Oktober 2005 in Kastellaun / Hunsrück
Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus
Im Labyrinth begegnet man sich selbst
Hermann Kern
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Nach den schweren Frostschäden in den Wintern 2009/2010 und 2010/2011 haben wir das Labyrinth im April 2011 komplett neu gepflanzt. Im Sommer 2011 wird der Lavendel wieder blühen, wenn auch nicht in solcher Pracht wie zuletzt 2009.
Wie es im Labyrinth aussieht, zeigen wir Ihnen in jeweils aktuellen Bildern; bitte wählen Sie dazu links den Menüpunkt "Fotos" oder klicken hier.
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Labyrinthe finden sich in vielen Kulturen. Seit Jahrtausenden sind Menschen vom Sinnbild des Labyrinths fasziniert.
Der Weg durch das Labyrinth und aus ihm wieder heraus ist ein Spiegelbild für unseren Lebensweg, der letztlich zu unserem wahren Selbst führt, wenn wir den Mut aufbriwngen, unsere eigenen verschlungenen Lebenswege weiterzugehen und nicht aufzugeben.
Die Mitte als Zentrum symbolisiert Erlösung.
Der Weg, der uns nach innen führt, führt uns zugleich auch wieder nach außen, zurück in unsere eigene Wirklichkeit, in unsere Lebenssituation.
Die vielen Kehren des Labyrinths fordern ständig zur Umkehr auf, zum Überdenken der vergangenen Situation und neuer Ausrichtung und Fortbewegung auf das Ziel.
Im Labyrinth begegnen wir nicht nur unserem inneren Selbst, sondern auch in wechselnden Zeiten anderen Menschen und sehen sie aus verschieden Blickwinkeln und fühlen uns in Gemeinschaft.
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Auch ich habe für mich dieses Symbol für meinen Lebensweg ausgewählt, um durch die vielen Windungen, Wendungen und (Wendlingen) zu meiner eigenen Mitte zu finden.
Gemeinsam mit meiner Familie, Freundinnen, Freunden und vielen Helfern haben wir das Labyrinth nach dem Vorbild von Ravenna zu meinem 60. Geburtstag angelegt.
Da ich blau über alles liebe und auch den Duft von Lavendel sehr mag, habe ich Lavendel für die Bepflanzung ausgewählt. Diesen haben mir meine Geburtstagsgäste geschenkt. Von Lavendel war dann der Gedankensprung nicht weit zu la-wendling.
So heißt das Labyrinth jetzt la.wendling-Labyrinth.
In die Mitte haben wir einen Apfelbaum gepflanzt. Er strebt zum Himmel und ist Symbol der Hoffnung. Martin Luther sagte: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich doch heute meinen Apfelbaum pflanzen.“
Errichtung | Oktober 2005 |
Typ | Nach dem Vorbild von Ravenna, etwas verändert, wahlweise mit direktem Ausgang |
Gelände | Ackergelände |
Lage | 56288 Kastellaun, Am Sulzmühler Weg, neben dem Parkplatz am Friedhof |
Durchmesser | 21 m |
Weglänge | 293 m |
Umgänge | 7 |
Wendungen | 18 Stück in U-Form für Umdenken / Umkehr |
Himmelsrichtung | Sonnenaufgang –untergang Licht und Schatten |
Richtung | mit oder gegen den Uhrzeigersinn |
Bepflanzung | aus etwa 1.200 Stck. Lavendula ang. Munstead |
Blütezeit | Juni / Juli |
| Lavendel hat die Farbe des Himmels und ist ein Symbol für Reinheit, klares Leben oder Erinnerung. Die Bedeutung dieser Pflanze liegt nicht nur in dem zarten Blau der Blüten, sondern in ihrem Duft. Dieser Duft hat die seltene Eigenschaft zu entspannen und zugleich anzuregen, was ein Gefühl der Harmonie vermittelt. |
Ich wünsche mir, dass viele Menschen den Weg des Labyrinths gehen und beim Durchschreiten zur Meditation, zum Singen, oder Tanzen angeregt werden.
Das Labyrinth möchte ich Kindern und Erwachsenen als individuelle Gruppenführung anbieten und ihnen die Symbolik nahe bringen.
Durch die Nähe zum Friedhof ist es auch besonders für Trauernde geeignet, den Lebensweg in Gedanken mit den Verstorbenen nachzugehen und Trost zu finden.
Gerne begleite ich Sie individuell mit Ihren Wünschen durch das Labyrinth.
Christa Wendling
Am Schwarzen Weiher 8
56288 Kastellaun
Telefon 06762-402010
la.wendling@labyrinth-kastellaun.de
Das aktuelle Faltblatt mit Informationen zum la.wendling-Labyrinth gibt es auch zum Herunterladen, Ausdrucken und Weiterverteilen:
Das Satellitenbild mit Möglichkeit der Routenplanung: